Pressetexte 2009
Mittelständler auf der Überholspur
Eine Erfolgsgeschichte made in Brandenburg: 15 Jahre TVF Altwert GmbH
TOP Magazin Brandenburg
2. Ausgabe 2009, Sommer
[Pressetext, PDF 275 KB] [TOP Magazin Brandenburg]
Anfang Mai wurden sie gesprengt – zwei der drei Schornsteine, die fast 40 Jahre lang als Wahrzeichen des sächsischen Kraftwerkstandorts Boxberg galten. Die Schlote waren 300 Meter hoch, sie gehörten zu einem stillgelegten Kraftwerk. Ihre Sprengung war ein Spektakel, dem Tausende vor Ort beiwohnten und das Zuhausegebliebene im Internet verfolgen können. Sie erforderte viel Fingerspitzengefühl und war bei der Firma TVF Altwert GmbH, einem Brandenburger Vorzeige-Mittelstandsunternehmen, genau in den richtigen Händen.
Pressetexte 2008
Einfach umwerfend
Die TVF Altwert GmbH bietet maßgeschneiderte Lösungen für den Rückbau alter Militär- und Industrieanlagen
TOP Magazin Brandenburg
4. Ausgabe 2008, Winter
Autor: Gerald Backhaus
[Pressetext, PDF 538 KB] [TOP Magazin Brandenburg]
Dass Frank Marczinek nicht nur als Unternehmer ein Machertyp ist, merkt man schon daran, wie er federnd die letzten Treppenstufen zu seinem Büro nimmt, manchmal sind es gleich zwei mit einem Mal. Der 47-Jährige hält sich, wie sich bald herausstellt, fit mit Fahrradfahren, Squash, Badminton und Kampfsport. Er ist im Vorstand vom Verein „Kase Karate Do“, Karate ist seine Hauptdisziplin – eine, bei der viel Wert auf körperliche Kondition gelegt wird, auf Beweglichkeit und Schnellkraft.
Abriss ohne Birne – aber mit Köpfchen
Der Rückbau von alten Industrieanlagen ist das Geschäft der TVF Altwert GmbH, die zu den Marktführern in Deutschland gehört
Urban Econy
September 2008
Autor: Frank Marczinek
[Pressetext, PDF 538 KB]

„Zwischenspiel“ beim Rückbau des Schornsteins des Kraftwerks Thierbach im Jahr 2002. Foto: TVF Altwert GmbH
Wo andere Ruinen sehen, sieht Frank Marczinek eine Aufgabe. Der Mitinhaber der TVF Altwert GmbH reißt von Berufs wegen Mauern ein: Sein Unternehmen trägt Schornsteine und Kraftwerke Stück für Stück ab.
Denn alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht“: Diesen Satz legt Goethe im „Faust“ dem Mephisto in den Mund, er könnte aber auch das Motto des Abbruchunternehmers Frank Marczinek sein. Dessen Firma TVF Altwert kümmert sich um die Beseitigung von Bestehendem. Denn auch die besten und dauerhaftesten industriellen Bauten und Anlagen haben irgendwann ausgedient. Dann schlägt unweigerlich die Stunde für den Abriss – es sei denn, der Denkmalschutz legt sein Veto ein. Derartige Veteranen dem unkontrollierten „natürlichen“ Verfall zu überlassen, hat man sich hierzulande im Interesse von Sicherheit, Umweltschutz, Landschaftspflege und Lebensqualität jedenfalls schon lange abgewöhnt. [mehr...]
Steuern: Radikalreform tut Not
Urban Econy
September 2008
Autor: Frank Marczinek
In Deutschland gibt es einen Volkssport, dessen Sieger keinen Wert auf Medaillen und Publizität legen. Denn schon wer nur in Verdacht gerät, daran in großem Stil teilzunehmen, läuft Gefahr, öffentlich zur Unperson zu werden – wie jüngst Ex-Postchef Klaus Zumwinkel. Die Rede ist von Steuerhinterziehung. Die öffentliche Empörung darüber, soweit sie von Verantwortungsträgern aus der Politik geäußert wird, ist allerdings nicht frei von Heuchelei, denn sie übersieht geflissentlich, dass der Boden dafür vom Gesetzgeber selbst geschaffen wurde – durch eine Steuergesetzgebung und ein Steuersystem, das längst jeder Beschreibung spottet. 36 Steuerarten gibt es in Deutschland, die Gesamtzahl der gesetzlichen Regelungen aber, auf denen sie beruhen, vermochte unlängst – auf eine Anfrage aus dem Parlament – nicht einmal der Bundesfinanzminister zu nennen. Hinzu kommt die allgemein beklagte Unverständlichkeit und Ungerechtigkeit des Systems mit unzähligen Subventions- und Ausnahmetatbeständen und Kohorten unterschiedlichster Bemessungsgrenzen. In der Folge ist das allgemeine Verständnis von Steuern als selbstverständlicher Bürger- und Unternehmenspflicht, als Beitrag zum Gemeinwohl, flächendeckend einer Auffassung gewichen, die darin nur mehr eine lästige Forderung des Staates sieht, die es soweit als möglich zu vermeiden gilt – das um so mehr, als der Gesetzgeber Schlupflöcher dafür selbst anbietet. Und so transferieren Konzerne ihre Gewinne – legal – in Länder mit niedrigeren Steuersätzen, und der einfache Bürger lässt im Buchladen schon mal den Roman für die Gattin zum berufsnotwendigen Sachbuch umwidmen, das steuerlich abgesetzt werden kann. [mehr...]
Neuer Kern für Nummer 3
Hochofen von ArcelorMittal wird ausgetauscht / Aufwendige Sicherheitsmaßnahmen
Die Nordeutsche
2. August 2008
Autor: Silvia Wormke
[Pressetext, PDF 397 KB]

Reinhard Zappel, einer der Sicherheitschefs von ArcelorMittal blickt in den Kern des Hochofens, der jetzt abgebaut wird. Stück für Stück brenne Arbeiter den Stahlpanzerring, ab der die Schamottsteine umhüllt. Um ins innere zu gelangen, waren oben und unten Löcher nötig.
GRAMBKE. Ein Hochsicherhetistrakt ist nichts dagegen. Nur Außerwählte und die Arbeiter der beauftragten Frimen dürfen sich am Hochofen 3 auf dem ArcelorMittal-Gelände aufhalten. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm. Safety first! heißt es für alle und alles. Der Hochofen wird neu zugestellt. So nennt man das im Fachjargon, wenn der Kern der Anlage, bestehend aus Schamottensteinen, umhüllt von einem Stahlpanzer, säuberlich herausgetrennt wird. Demontage, Montage und Inbetriebnahme werden bis Oktober/November dauern.
So alle 15 Jahre plus X, selbst wenn der Hochofen immer gut behandelt worden ist, also ordentlich gewartet wurde, muss ein Austausch erfolgen. Nummer 3 auf dem Arcelor-Gelände hat nun die Altersgrenze erreicht. ” Das Sicherheitsrisiko wäre sonst zu groß” begründet ArcelorMittal-Pressesprecher Dirk Helm, weshalb das Unternehmen tief in die Tasche greift und rund 64 Millionen Euro investiert. Das ist noch günstig im Vegleich zur vollständigen Erneuerung der Anlage. ” [mehr...]
Sich einmischen
Der Berliner Unternehmer Frank Marczinek über die Rolle des Einzelnen in der Demokratie
Das Grundblatt
15. Jahrgang Juli 2008
Autor/Interview: Wolfgang Schwarz
[Pressetext, PDF 2,3 MB]
Heuschrecken und Monsterkapitalismus sind seine Sache nicht – zum einen, weil Frank Marczinek weiß, dass mit diesem Begriffen oft nur billige Vorurteile bedient werden. Zum anderen, weil der Unternehmer sich seiner sozialen Verantwortung stellt. Guter Lohn für gute Leistung, lautet seine Maxime.
Herr Marczinek, Sie sind „gelernter“ Militär, waren in der oppositionellen Friedensbewegung der DDR aktiv und wurden vom letzten dortigen Regierungschef, Lothar de Maizière, zum ersten und bisher einzigen deutschen Abrüstungsstaatssekretär berufen. Diese Vita lässt auf ein waches Interesse an Politik schließen. Warum sind Sie nach der deutschen Vereinigung nicht wie andere Quereinsteiger aus der DDR – eine ehemalige Kollegin von Ihnen aus dieser Zeit ist heute immerhin Bundeskanzlerin – in diesem Metier geblieben?
Frank Marczinek: In die Welt der „großen Politik“ bin ich – wie viele andere damals Engagierte auch – eher zufällig geraten; die turbulenten Wendeumstände hatten das mit sich gebracht. Nachdem die Arbeit der letzten DDR-Regierung getan war, wollte ich die neuen Möglichkeiten nutzen, in der Wirtschaft etwas zu leisten und mir eine Existenz aufzubauen. Zugegebenermaßen auch, um mich selbst zu beweisen. [mehr...]






