Pressearchiv 2007
Abriss des Lehrlingswohnheims wird vorbereitet
Lausitzer Rundschau
26.September 2007
Autor: W.Gregor
[Pressetext, PDF 400 KB]
LÜBBENAU: Bis Ende November soll der Abriss des ehemaligen Lehrlingswohnheims abgeschlossen sein, kündigte Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) auf dem Lindenfest unter dem Beifall der Besucher an. Gegenwärtig sehen die Spreewaldstädter und Anwohner wenig von Vorbereitungsarbeiten. Doch dieser Schein trügt. Seit dem 20. August wirken Mitarbeiter der Firma TVF Thyssen-VEAG Flächenrecycling GmbH Im Innern des Gebäudes. Bauleiter Andrifan Erdmann bestätigte in einem Gespräch mit der Rundschau, dass fleißig daran gearbeitet werde, diesen Termin auch zu halten. Nachdem die Fenster mit Folie abgedichtet wurden, um die Staubbelästigung für das Umfeld zu verhindern, hat das gegenwärtige 26-köpfige Arbeitsteam mit den Entkernungsarbeiten begonnen. Dazu zählen das Beseitigen der Zwischenwände und Zwischendecken sowie der übrigen Einbauten. Diese Arbeiten, so der Bauleiter, werden noch etwas sechs Wochen andauern. Dann wird der Abrissbagger anrücken und dem Gebäude zuleibe rücken. Auch diese Arbeiten werden sich nicht einfach gestalten, denn die Trennung der verarbeiteten Werkstoffe erfordert besondere Aufmerksamkeit.
Abenddämmerung für einen Riesen
Berliner Zeitung
18. Juni 2007
Autor/ Foto: DPA / Patrick Beul
[Pressetext, PDF 230 KB]
Nur noch 115 Meter hoch ist der letzte Schornstein von Jänschwalde. In luftiger Höhe steht ein Arbeiter auf dem Schornsteinfragment neben dem Abrissbagger. Die einstmals drei 300-Meter-Schlote des Vattenfall-Baukohlekrafwerks in Jänschwalde werden bis zum November 2007 verschwunden sein.
Lübbenauer Komplettlösung
TVF-Abriss-Profis integrieren neues Know-how ins Unternehmen und sichern Arbeitsplätze.
Lausitzer Rundschau
Januar 2007
Autor: Peggy Kompalla
[Pressetext, PDF 400 KB]
Abriss-Profis kaufen sich Know-how: Die TVF Thyssen-Verlag Flächenrecycling GmbH mit Hauptsitz in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) war bislang auf den Rückbau von Industrieanlagen spezialisiert. Doch nun bietet sie das Komplettprogramm von der Planung über Ausschreibung bis hin zu Vermarktung der Flächen an. Das neue Wissen bringt die Brandenburgische Boden (BBG) GmbH in Unternehmen ein. Damit komplettiert TVF nicht nur sein Angebot für Kunden, sondern sichert auch Arbeitsplätze.
Vor dem eigentlichen Abriss, werden nicht schwere Maschinen, sondern Berge von Papier bewegt: der Ist-Zustand einer Anlage muss bestimmt, Konzepte müssen entwickelt, Kosten kalkuliert, Fördermittel beantragt, Ausschreibungen vorbereitet werden. Und nach getaner Abrissarbeit geht es mit der Vermarktung der Flächen weiter. [mehr...]
Pressearchiv 2006
Von zwei Kraftwerken Kühltürme gesprengt
Thierbach und Boxberg
Allgemeine Bauzeitung
9. Juni 2006
Autor: unbekannt
[Pressetext, PDF 1846 KB ]

Die vier ausgedienten Kühltürme des alten Kraftwerkes in Thierbach sind Geschichte. Neue Firmen sollen auf dem Gelände ihr Domizil finden.
LÜBBENAU (ABZ). - Die Firma TVF Thyssen-Veag Flächenrecycling aus Lübbenau ist eigenen Angaben zufolge einer der führenden industriellen Abbruchexperten Europas. 1994 gegründet, beschäftigt sich das Unternehmen mit den Bereichen Abbruch, Demontage, Sanierung, Asbestentsorgung, Sprengungen, Recycling und Giftmüllentsorgung. Weiteres Geschäftsfeld sind das Auffinden, die Analyse und die Sanierung bebauter Flächen für industrielle und städtebauliche Investitionen.
Heute beschäftigt das Unternehmen rund 180 Mitarbeiter und erziehlt einen Jahresumsatz von 42 Millionen Euro. Die TVF hat ihr Einsatzgebiet in die refionalen Bereiche Lübbenau, Berlin, Oberhausen, Ludwigshafen sowie Traunstein eingeteilt und unterhält kleinere Büros in mehreren Bundesländern [mehr...]
Vier auf einen Streich
i-punkt
2006
Autor: Maczinek
[Pressetext, PDF 1254 KB]
200 Kilogramm des Spezialsprengstoffs Eurodyn brachten Mitte die vier Kühltürme des aus den 70er Jahren stammenden Kraftwerks Thierbach in Sachsen wie geplant zum Einsturz. Das Braunkohlekraftwerk war bis 1999 am Netz und soll nun einem Gewerbegebiet weichen.
Für den sogenannten Sprengabbruch zeichnete die Thyssen Veag Flächenrecycling, eine Beteiligungsgesellschaft von ThyssenKrupp Industrieservicce und Vattenvall Europe, verantwortlich, die sich auf schweren industriellen Abbruch, Rückbau von alten Industrieflächen und Verwertung bzw. Recycling von Abbruchmaterial spezialisisiert hat. [mehr...]
Pressearchiv 2004
Zehn erfolgreiche Jahre, denen viele weiter folgen sollen
TVF feierte gestern in Lübbenauer Maschinenhaus Firmenjubiläum
Lausitzer Rundschau
7.September 2004
Autor Ingrid Hoberg
[Pressetext, PDF 1160 KB]

Nach dem offiziellen Teil nahm sich Ministerpräsident Matthias Platzeck noch Zeit für Gespräche in kliner Runde, hier mit Dieter Oetjeng, Geschäftsführer der TVF (r.) Foto: Roland Holtas
LÜBBENAU. Einen origginellen Platz für die Feier zum Frimenjubiläum hatte sich die TVF Thyssn-VEAG Flächenrecycling GmbH ausgesucht. RUnd 230 Geschäftspartner, Kunden, Kommunalpolitiker waren gestern Nachmittag ins Maschinenhaus des ehemaligen Kraftwerks Lübbenau geladen. TVF ist ein Gemeinschaftsunternehmen der ThysssenKrupp Industrieservice GmbH und der Vattenfall Europe AG und ist u. a. im Bereich Demontage, Abbruch, Bodensanierung, Asbestsanierung, Recycling und Entsorgung von Abfällen tätig. Das Unternehmen hat seinen Stammsitz inLübbenau und wurde 1994 gegründet.
“Abrissfirmen sägen ständig an dem Ast auf dem sie sitzen”, stellte Reinhard Hasssa, Kraftwerksvorstand der Geschäftseinheit Vattenfall Europe Minning & Generation, gestern im Maschinenhaus fest. Die Entkernungsarbeiten haben schon begonnen, doch zum zehnjährigen Bestehen von TVF wurde das Gebäude noch einmal geputzt und zum Festsaal gemacht. ” Eine Anlage, die für den Abriss vorgesehen ist, wurde noch nie vorher so gut gepflegt”, sagte Frank Marczinek, Vorsitzener der TVF-Geschäftsführung. “Doch heute ruhen die Abrissarbeiten.” [mehr...]
Pressearchiv 2003
Die Schornstein-Abbrecher
Warum dem brandenburgischen Abriss-Unternehmen TVF der deutsche Markt langsam zu eng wird.
Berliner Zeitung
11.Januar 2003
Autor: Gunda Wöbken-Ekert
[Pressetext, PDF 775 KB]
JÄNSCHWALDE, im Januar. Es ist bitterkalt im Bauch des alten Schornsteins in Jänschwalde. In der Nacht wurden minus 19 Grad gemessen. In dicken Parkas inspizieren zwei Arbeiter noch einmal die Abrissmaschine, die wie ein fettes Stahltier am Boden liegt, sämtliche Glieder an sich gezogen. In wenigen Wochen wird sie von zwölf langen Seilen und Hebemaschinen die 300 Meter bis zum Rand des offenen Schornsteins nach oben gezogen werden. Sie wird drei ihrer Abbruchzangen ausfahren, sich mit ihnen am oberen Rand des Baus festkrallen und langsam, den Koloss zu vernichten. Stein um Stein, bis nur ein einziger Schutthaufen übrig geblieben ist.
“Wenn wir das gut in den Griff bekommen, ist das wahrscheinlich unser bisher bestes Werk”, sagt Frank Marczinek, Chef der Frima TVF Altwert Thyssen Veag Flächenrecycling, nach eigenen Angaben größtes Abrissunternhemen Deutschlands mit Sitz im brandeburgischen Lübbenau. Erst vor einigen Monaten übernahm der ostdeutsche, 1994 aks Gemeinschaftsunternhemen von Thysen und der damaligen Veag (heute Vattenfall) gegründete Entsorger die westdeutsche Firma Thyssen Altwert Umweltservice und beshäftigt seit dem insgesamt 250 Mitarbeiter. [ mehr... ]
Pressearchiv 2002
Spreng-Rekord in Thierbach
Leipziger Volkszeitung
21.Oktober 2002
Autor: Olaf Kreuz
[ Pressetext, PDF 600 KB ]

Sprengung geglückt, Sockel blieb trotzdem stehen: Ein Mitarbeiter der Recycling-Firma TVF-Altwert betrachtet das Ergebnis der Schornstein-Detonation auf dem Kraftwerksgelände Thierbach. Der breite Sockel des 300-Meter-Schornsteines kippte nicht um, weil er einen Halt an der herabgestürzten Spitze fand. Foto: dpa
THIERBACH (Eig. Ber.). Weltrekord in Thierbach: Als erstes Industriebauwerk dieser Größe wurde am Sonnabend der 300 Meter hohe Schornstein des ehemaligen Kraftwerkes gesprengt. Der 22 700-Tonnen-Koloss wurde mit einer so genannten Viefach-Kolapssprengung zume Einsturz gebracht. Für den Fall des Schlotes wurden 1680 Bohrlöcher mit 350 Kilogramm Sprengstoff gefüllt. Für den Sprengmeister lief aber nicht alles nach Plan. Der Sockel des Schornsteines kippte nicht um. Viele Besucher verfolgten dem Sonnabend das Spektakel vor Ort.
Gemischte Gefühle beim Weltrekord
Der Schmerz saß tief bei Hans-Joachim Müller. Der letzte Chef des still gelegten Kraftwerkes Thierbach, südlich von Leipzig schaute der Sprengung des 300 Meter hohen Schornsteins mit gemischten Gefühlen entgegen. Als müsse er sein Lebenwerk beerdigen: “Hier steckt ein Stück meiner Jugend drin. Als junge Ingenieur war ich hier von 1968 bis 1981 tätig. Der Schornstein war ein Symbol für die Region” [ mehr... ]




